
Begleitend zur Ausstellung hat ein umfassendes Begleitprogramm für Erwachsene, Kinder, Jugendliche und Familien stattgefunden.
Am 28. Januar 2010 berichtete der Archäologe PD Dr. Nikolaus Boroffka, DAI Berlin von den Ausgrabungen in Zentralasie: Mit seinem langjährigen usbekischen Kollegen und Freund Dr. Leonid Swertschkow hat er die Bergfestung Kurgansol ausgegraben – deren Errichtung wahrscheinlich von Alexander dem Großen selbst in Auftrag gegeben wurde! Dabei haben die Archäologen auch eine typisch hellenistische Sitzbadewanne gefunden. Eine Rekonstruktion wurde in der Ausstellung gezeigt.
Audio-Podcast: PD Dr. Nikolaus Boroffka über die Ausgrabungen in Zentralasien
Trotz Schneegestöber kamen am 31. Januar 2010 mehr als 600 kleine und große Besucher am letzten Samstag zur Langen Familiennacht. Auf dem Programm standen zahlreiche Aktionen rund um die Alexander-Ausstellung. Bereits am Eingang wurden die Nachtschwärmer von Makedonen, Griechen, Thrakern und Persern begrüßt. Die Mitglieder der Gruppe Hetairoi zeigten, welche Kleidung und Waffen die einzelnen Gruppen zur Alexanderzeit trugen. 81 Schüler des Karl-Friedrich-Gymnasiums spielten über die ganze Fläche verteilt Lebensstationen des berümten makedonischen Königs nach. An Aktionstischen und bei Erlebnisführungen lösten die Besucher den Gordischen Knoten, malten Schlangendrachen, werkten Goldlöwen oder hielten Notizen in Keilschrift fest. Außerdem wurde mithilfe neuester Technik jeder Besucher Teil eines digitalen Alexander-Mosaiks.
Das wissenschaftliche Kolloquium Zwischen Ost und West. Neue Forschungen zum antiken Zentralasien fand anlässlich der großen Alexander-Schau vom 30. September bis 2. Oktober 2009 in den Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen statt. Programm (pdf-Download)
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